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Reiseapotheke

Eine Reiseapotheke ist nicht für Jedermann gleich

Je abgelegener das Reiseziel, um so intensiver muß über eine sinnvolle Reiseapotheke nachgedacht werden. Wenn auch allgemein von einer Selbstmedikation ohne Ratschlag eines Arztes oder Apothekers abgeraten werden muß, bleibt vielen Reisenden in den Tropen nichts anderes übrig, als sich selbst zu behandeln.
Die hier vorgeschlagenen Medikamente stellen eine Auswahl aus einem breiten Angebot dar und erheben nicht den Anspruch der Vollständigkeit. Neben den genannten Produkten gibt es zahlreiche Alternativen, zu denen Sie Ihr Hausarzt, Ihr Tropenmediziner und Ihr Apotheker im Vorfeld der Reise sicher beraten werden.
Was Risiken und Nebenwirkungen angeht, so fragen Sie Ihren Hausarzt, Tropenmediziner und Apotheker lieber einmal zu oft und lesen Sie unbedingt die Packungsbeilagen vor Antritt der Reise.

Grundlegend muss die Reiseapotheke für jeden Reisenden individuell ausgestattet sein!

Hinweis zu Krankenversicherungen, welche eine medikamentöse Malariaprophylaxe in ihr Leistundprogramm aufgenommen haben, finden Sie am Ende dieser Seite (klicken Sie dazu bitte hier).



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Vorsorgliche Verordnungen zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung sind streng verboten. Rezeptpflichtige Arzneien können also nur auf Privatrezept verordnet werden.

Ebenso ist es bezüglich der Schutzimpfungen. Manchmal kann ein Anruf bei der Krankenversicherung aber dennoch sehr hilfreich sein, denn in Ausnahmefällen erklären diese sich zur Kostenbeteiligung oder sogar zur Kostenübernahme, bereit.
Tipps für die Ausstattung der Reiseapotheke bei Erwachsenen finden Sie durch einen Klick auf dieses Feld. Tipps für die Ausstattung der Reiseapotheke für Kinder finden Sie durch einen Klick auf dieses Feld.


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KV und medikamentöse Malariaprophylaxe

Einige Krankenversicherungen haben wiedererkannt, wozu Urlaub wirklich dienen soll, was sehr erfreulich ist. Einige Krankenversicherungen zahlen daher (manche nur teilweise) nun auch die Kosten für die gesundheitlichten Prophylaxen in Form von Impfungen und medikamentösen Malariaprophylaxen entsprechend der reisemedizinischen Beratung.
Der medikamentöse Schutz vor einer Malariainfektion gehört nicht zu den Impfungen, wie oft von Urlaubern fälschlich angenommen wird. Gegen eine Malaria kann man sich nicht impfen lassen und sicher wird es noch sehr viele Jahre dauern, bis vielleicht wirklich ein Impfstoff für die Allgemeinheit zur Verfügung stehen wird.
Gegen eine Malariainfektion hilft nur ein konsequenter Schutz vor Mücken (siehe Insekten) und daneben für besonders gefährtete Regionen, die zusätzliche und relelmäßige Einnahme eines Medikamentes, welches:

- der jeweiligen Region,
- der jeweiligen Reisezeit und
- der einzelnen Person angepasst sein muß!

Diese Medikamente müssen regelmäßig eingenommen werden, also u.a. VOR, - WÄHREND und NACH der Reise, denn sonst wirken sie nicht entsprechend!

Hier nun die Liste der Krankenversicherungen, welche die Kosten einer reisemedizinisch empfohlenen medikamentösen Malariaprophylaxe übernehmen/erstatten:



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Erstattung/Beteiligung bei med. Malariaprophylaxe

Krankenkasse Übernahme med. Malariaprophylaxe
Audi BKK JA
Bank BKK JA
BKK Beiersdorf AG JA
BKK EUREGIO JA, beteiligt sich im Rahmen eines Bonusprogramms
BKK für Heilberufe JA
BKK Kassana JA
BKK Ost-Hessen JA
BKK Rieker *Ricosta* Weisser JA
BKK R+V JA
BKK SBH JA
BKK Wirtschaft&Finanzen JA
Bosch BKK JA
DAK JA
GEK Gmünder Ersatzkasse JA
NOVITAS Vereinigte BKK JA
pronova BKK JA
SBK SiemensBKK JA
Schwenninger BKK JA
SKD BKK Schweinfurt JA
Taunus BKK JA, beteiligt sich im Rahmen eines Bonusprogramms
TK Techniker Krankenkasse JA
(Angaben ohne Gewähr) Stand 01.11.2007


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HINWEIS: Diese Informationen sind kein Ersatz für eine individuelle und professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Der Inhalt dieser Seiten kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen und/oder Behandlungen anzufangen und/oder abzuändern. Diese Informationen dienen der individuellen Informationsgestellung und helfen bei der gezielten Koordination hin zu einer möglichst optimalen reisemedizinischen Prävention und einer bestmöglichen medizinischen Betreuung.



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