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Trekkingreisen

Gründsätzlich gilt:
Die Begeisterung für die Höhe muß sich an den individuellen körperlichen Gegebenheiten orientieren!

Die Höhenkrankheit entsteht durch einen akuten Sauerstoffmangel, der auftritt, wenn man zu schnell in große Höhen aufsteigt. Durch die Verminderung des Sauerstoffdruckes in der Luft (nur noch 50% bei 5000 m) sinkt auch die Sauerstoffsättigung im Blut. Es kommt zu einer verstärkten Atmung mit Hyperventilation und Stoffwechselstörungen. Erfolgt keine langsame Höhenadaption/anpassung, folgen Kreislaufstörungen mit Wassereinlagerungen entweder im Gehirn (Hirnödem) oder in der Lunge (Lungenödem). Nur eine langsame Gewöhnung an größere Höhen kann eine Höhenkrankheit sicher verhindern.

Eine Höhenkrankheit kann lebensbedrohlich sein, deshalb sollte beim Trekking in den Bergen der tägliche Höhenanstieg 2000 m nicht überschreiten.

Wird die Höhenkrankheit nicht rechtzeitig erkannt, kann sie tödlich verlaufen. Hilfe bringen meist nur intensivmedizinische Maßnahmen.



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Höhenkrankheiten und Symptome

Akute Bergkrankheit - Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Übelkeit, Schlafstörungen, Wassereinlagerungen
Höhenhirnödem - Gangstörung, schwere Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Sehstörungen, Desorientiertheit, Bewußtseinsstörungen
Höhenlungenödem - Starker Leistungsabfall, Luftnot bei geringen Anstrengungen oder in Ruhe, Husten, Zyanose (bläuliche Verfärbung durch Sauerstoffmangel), schwerer Husten mit schaumigem Auswurf


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Vorbeugen ist besser als Heilen

Vorbeugende Maßnahmen stellen die beste Möglichkeit zur Verhinderung von Gesundheitsschäden dar. Schon bei beginnenden Hinweisen auf eine Berg- oder Höhenkrankheit sollte der Betroffene sofort mit dem Abstieg beginnen. Unterstützende Sauerstoffzufuhr kann hilfreich sein.



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Beim Bergtrekking gelten folgende Regeln

Langsamer Anstieg
Keine Überanstrengung
Kein Nachtlager über 3000 m an den ersten 2 - 3 Tagen
Oberhalb von 3000 m im Durchschnitt nicht mehr als 500 Höhenmeter pro Tag aufsteigen
Schlafhöhe tiefer als die höchste erreichte Tageshöhe
Bei Symptomen Ruhetage einlegen
Flüssigkeitszufuhr ausreichend bemessen
Alkohol meiden


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Akute Notfallmaßnahmen bei Höhenkrankheit

Wenn möglich, ärztliche Hilfe
Sofortiger Abstieg oder Abtransport
Sauerstoffgabe
Abschwellende Medikamente, ggf. Entwässerungsmittel


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HINWEIS: Diese Informationen sind kein Ersatz für eine individuelle und professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Der Inhalt dieser Seiten kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen und/oder Behandlungen anzufangen und/oder abzuändern. Diese Informationen dienen der individuellen Informationsgestellung und helfen bei der gezielten Koordination hin zu einer möglichst optimalen reisemedizinischen Prävention und einer bestmöglichen medizinischen Betreuung.



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Letzte Änderung am Sonntag, 25. Dezember 2011 um 07:01:11 Uhr.



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