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Das kleine Sonnen-ABC
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Sonne und Haut
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Sonneneinwirkung auf die Haut ist eine der Ursachen, die verschiedene Arten von Hautkrebs ("malignes Melanom", "Basaliom", "Spinaliom") verursachen kann. Ausserdem beschleunigt verstärkte Sonneneinstrahlung die schnelle Alterung der Haut. Zu viel Sonne kann auch bestimmte Krankheiten erst auslösen. Daher ist ein angepasster Sonnenschutz sehr wichtig. Sonnenlicht besteht neben Licht- und Wärmestrahlung auch aus ultravioletter (UV) Strahlung, die für die Entstehung von Krankheiten ausschlaggebend ist. Es wird zwischen UV-A und UV-B unterschieden: UV-A ist energie-ärmer, tritt aber tiefer in die Haut ein; UV-B ist energiereicher, wirkt aber oberflächlicher.
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A-B-C-
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Allergie - Basisschutz - SonnenBrand - SonnenBräune - SonnenBrille - SonnenCremes - Hitzeschlag - SonnenSchutz - SonnenStich
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A wie Allergie
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SonnenAllergie: Die Sonnenallergie ist eine Reaktion der Haut auf UV-A-Strahlen. Es kann dabei zu Rötungen und Juckreiz kommen. Manche Medikamente können als Nebenwirkung eine Sonnenallergie auslösen. Meiden Sie die Sonne, kühlen Sie die Haut und behandeln Sie die Haut mit entzündungslindernden Cremes und Gels. Nutzen Sie Sonnenschutzcremes mit UV-A- und UV-B-Schutz. Wer zu Sonnenallergie neigt, sollte zudem keine fett- und emulgatorenhaltigen Hautschutzprodukte nutzen.
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B wie BasisSonnenschutz
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Basis-Sonnenschutz: Mittagssonne zwischen 10 und 14 Uhr besitzt den grössten Anteil an UV-B Strahlung und sollte daher gemieden werden. Auch Schatten bietet keinen absoluten Schutz gegen Einstrahlung, da die UV-Strahlen reflektiert werden und auch so die Haut treffen können. Dichtgewebte Textilien bieten einen Basis-Schutz gegen Sonneneinstrahlung. Insbesondere sollte auf eine Kopfbedeckung geachtet werden, die Kopfhaut, Ohren und Hals schützt.
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B wie SonnenBrand
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Bei zu starker oder zu langer Einwirkung von Sonnenstrahlen auf die Haut kommt es zum Sonnenbrand; dies hat viel mit einer echten Verbrennung gemeinsam, die Schäden sind jedoch weitreichender. Beim Sonnenbrand kommt es je nach Schwere des Schadens zu einer Rötung, ggf. sogar zur Bläschenbildung unter der obersten Hautschicht. Begleitend kommt es ggf. zu Kopfschmerz, Übelkeit und Erbrechen sowie Fieber. In der Regel heilt die Haut oberflächlich ohne Narben ab, Tage später kommt es zur Abschälung der obersten Hautschicht, die aus abgestorbenen Zellen besteht. Bei leichten Sonnenbränden lindern kühlende Umschläge, bei ausgeprägteren Sonnenbränden können schwach kortisonhaltige Salben oder entzündungshemmende Gels hilfreich sein. Der eigentliche Schaden bei einem Sonnenbrand entsteht in den tieferen Hautschichten: hierbei sterben die betroffenen Zellen nicht ab, sondern es kommt zu einer Schädigung des Erbgutes, der DNA. Diese Zellen können sich unter Umständen nicht mehr repoduzieren; manchmal kommt es jedoch zur Zerstörung von bestimmten Kontrollgenen, so dass ein unkontrolliertes Wachstum dieser Zellen gefördert wird; es kommt zum Hautkrebs. Die Entwicklung solcher Stadien ist Abhängig von der kumulierten Dauer und Anzahl der Schädigungen. Dabei sind Kinder und Jugendliche weniger geschützt; kommt es also in der Kindheit / Jugend zu häufigen Schädigungen der Haut durch Sonneneinstrahlung, ist die Entwicklung von Hautkrebs wahrscheinlicher.
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B wie Bräune
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Die Entstehung der Sonnenbräune ist eigentlich ein Schutzmechanismus des Körpers. In bestimmten Hautzellen werden die Farbstoffe, "Melanine" produziert, die eine Braunfärbung der Haut erzeugen. Diese Farbstoffe zerstreuen die UV-Einstrahlung, so dass tiefer liegende Zellen geschützt werden; Menschen mit dunklerer Hautfarbe neigen daher erheblich weniger zur Entwicklung von Hautkrebs. Karotine werden zur Produktion von Melaninen benötigt; Nahrungsbestandteile, die viel Karotin enthalten (z.B. Möhren) fördern daher die Sonnenbräune. Trotzdem wird von einer Intensiv-Bräunung, u.U. in Sonnenstudios zur Vorbereitung des Urlaubs oder sonstigen Zwecken abgeraten, da durch die kontinuierliche Einwirkung ebenfalls Schäden entstehen. Die optimale Vorbereitung beginnt mit langsamen Sonnenbädern in Abhängigkeit von Hauttyp und Tageszeit (z.B. 20 min.) unter natürlicher Sonne und täglicher Steigerung von 15-20 min. bis hin zur gewünschten Maximaldauer unter Anwendung der Basisschutzmassnahmen und Sonnencremes. Schäden der Haut können hierdurch nicht vermindert, sondern nur minimiert werden.
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B wie Brille
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Das ein direkter Blick in die Sonne unangenehm und sogar schmerzhaft sein kann, ist gewiß jedem von uns aus eigener Erfahrung bewußt. Wie angenehm eine gute Sonnenbrille sein kann, wissen wir auch. Eine Sonnenbrille "sollte" mehrere Kriterien erfüllen, aber sie "MUSS" ein Kriterium auf alle Fälle erfüllen: ein echter UV-Filter! Damit den Augen kein Schaden zugefügt wird, sollten ganz besonders Kinder immer eine Sonnenbrille tragen, deren Brillengläser das UV-Licht entsprechend filtern. Eine Sonnenbrille ohne UV-Filter ist gefährlicher als keine Sonnenbrille!
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C wie Cremes
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SonnenCremes: Insbesondere offene Hauptpartien (Ohren, Hals, Gesicht, Hände), bei durchlässiger Kleidung aber auch bedeckte Hautanteile (Schultern, Rücken, Beine), können mit Sonnenschutzcremes eingerieben werden. Fast alle Sonnencremes geben die Schutzwirkung als Sonnenschutzfaktor (sun protection factor, SPF) an, teilweise getrennt für UV-A und UV-B. Ist nur ein SPF angegeben, so bezieht sich dieser auf UV-B. Cremes mit niedrigem SPF funktionieren durch eine chemische Absorption der UV-Energie, hohe SPF werden durch reflektierende Partikel in den Cremes erreicht. Wichtig ist, die Cremes mehrmals während des Tages aufzutragen, da die Wirkung durch baden, waschen und Resorption in die Haut vermindert wird. Bei hautgesunden Personen sollte der SPF je nach Hauttyp zwischen 10 und 20 liegen, Personen mit bekannten Hauterkrankungen sollten Cremes mit einen SPF grösser 30 verwendet werden. Ist bereits eine Hauterkrankung bekannt, sollte ein Hautarzt am besten noch im Frühling, eine Empfehlung zum richtigen Verhalten in der Sonne aussprechen.
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H wie Hitzeschlag
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Hitzeschlag: Durch eine erheblich Wärmestauung kann es zu einem Hitzeschlag kommen. Besonders ältere Personen sind durch warme und luftundurchlässige Kleidung (z.Bsp. auch durch Stützstrümpfe) oder nicht ausreichende Trinkmengen, gefährdet. Manche Medikamente, Alkoholkonsum und auch Übergewicht können eine Hitzeschlag begünstigen. Es kommt dabei zu Schwindel, Kopfschmerzen, Schwäche und Übelkeit, was plötzlich mit trockener, geröteter Haut, schnellem Atmen, Unruhe und Fieber auftritt und bis zur Bewußtlosigkeit führen kann. Lockern der Bekleidung, Lagerung im Schatten, ausreichende Kühlung des Körpers und auch das Trinken von kühlen Getränken sind erste Maßnahmen. Ärztlicher Rat sollte ggf. hinzugezogen werden. Vorbeugend sollte auf angemessene Bekleidung, Sonnenschutz, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und eine angemessene Belastung geachtet werden.
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S wie Schutz
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SonnenSchutz: Zu große Sonneneinstrahlung ist vor allem für Kinder gefährlich. Daher sollten immer ausreichende Sonnenschutzmaßnahmen (Hut, Mütze, Sonnenbrille, Kleidung und Cremes/Lotionen) angewendet werden. Ein T-Shirt alleine schützt die darunter befindliche Haut nur wie ein Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor 5, daher sollte auch die unter der Kleidung befindliche Haut mit eingecremt werden. Die Wirkung einer Sonnschutzcreme ist erst etwa 30-60Minuten nach dem Auftragen real gegeben! Also immer frühzeitig VOR dem Sonnenbad eincremen.
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S wie SonnenStich
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SonnenStich: Starke und direkte Sonneneinstrahlung auf den Kopf kann zu einem Sonnenstich führen. Personen mit geringer Kopfbehaarung und Säuglinge sind besonders gefährdet. Es kann dabei zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und sogar zu Krampfanfällen kommen. Kühlende Umschläge auf Kopf und Nacken können Linderung bringen. Bei starken Symptomen sollte unverzüglich ein Arzt hinzugezgen werden. Das Tragen von luftiger Kopfbedeckung ist immer ratsam.
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